Do, 21. März 2019
08.03.2019 08:00

Spatenstich erfolgt

Frischzellenkur für SOS-Kinderdörfer in Tirol

Exakt vor 70 Jahren säte Hermann Gmeiner in Imst jenen Samen für Kinder in Not, der sich zur weltumspannenden Bewegung auswuchs: Die SOS-Kinderdörfer. Um „am Puls der Zeit“ zu bleiben, stehen heuer rege Bautätigkeiten an. Imst feierte gestern den Spatenstich, Absam und Nußdorf-Debant folgen.

Just in jenen Raum in Imst, in dem vor mittlerweile 70 Jahren Hermann Gmeiner die SOS-Kinderdorf-Idee gebahr und von dem aus sie die Welt eroberte, wurden die Medien geladen. Im Jubiläumsjahr möchte die Organisation einen kräftigen Zukunftsimpuls setzen, vor allem baulicher Natur.

Zwei neue Gebäude für zwei Wohngruppen
„Wir müssen uns dem Puls der Zeit anpassen“, sagt Wolfgang Katsch, SOS-Geschäftsleiter Westtirols, „hier in Imst werden wir zwei neue Gebäude für zwei Wohngruppen bauen, dafür mussten vier kleine Baukörper weichen“. Den Grund dafür erläuterte Gastgeber Jörg Schmidt: „Mit Einzelzimmern, mehr Kuschelecken als Rückzugsmöglichkeiten und der Barrierefreiheit werden wir modernen Ansprüchen gerecht“.

Auch ein Krisenzimmer für Notaufnahmen und ein eigener Bereich für die leiblichen Eltern seien vorgesehen. Rund 2,6 Millionen Euro würde man in Imst investieren. Ebenfalls neue Wohngruppen entstehen in Nußdorf-Debant und in Absam. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 10 Millionen Euro.

Hubert Daum, Kronen Zeitung

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