05.03.2019 21:00 |

Geschenk für Steirer:

Standortgarantie für Lipizzanergestüt

Trotz Faschingsdienstag war Sonja Klima bei ihrem Antrittsbesuch im Lipizzanergestüt Piber vor allem bei einem Thema gar nicht zum Scherzen: „Solange ich das Sagen habe, bleibt dieses Paradies mit Sicherheit bestehen“, wischte die neue Geschäftsführerin Schließungsgerüchte vergangener Tage entschlossen vom Tisch.

Die Ingredienzien waren perfekt für eine große Seifenoper: Landschaftliche Idylle, wärmende Frühlingssonne, edle Rösser - und im Zentrum eine attraktive Frau, umrahmt von einer ganzen Reihe stattlicher Herren.

„Der Klimawandel ist spürbar“, wäre der ideale Arbeitstitel gewesen, war es doch jener Satz, der bei der gestrigen Steiermark-Premiere von Sonja Klima am öftesten fiel.

„Piber ist ein Paradies“
Dass die neue Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule gleich an einem ihrer ersten Arbeitstage den Weg nach Piber fand, war kein Zufall: „Die Aufzucht unserer Lipizzaner ist von großer Bedeutung, da geht es um Weltkulturerbe, das hier ist das Paradies“, geriet die 55-Jährige gleich zu Beginn ins Schwärmen.

Spontanes Geschenk für Steirer
Umso größer ihr Entsetzen über stets wiederkehrende Schließungsgerüchte: „Das wusste ich nicht, das kann doch gar nicht sein. Solange ich hier etwas zu sagen habe, bleibt die weststeirische Außenstelle sicherlich bestehen“, machte Sonja Klima den Steirern spontan ein Riesengeschenk.

Herz und Charme
„Wir werden dich unterstützen, wo wir nur können, reichen dir helfend unsere Hände“, versprach Adolf Kern, Tourismusverbandsobmann der Lipizzanerheimat. Und streute der neuen Hausherrin unverblümt Rosen: „So viel Herzlichkeit haben wir nicht erwartet.“

Happy End in Sicht
Drehbuch gab es am Dienstag ganz offensichtlich keines, dafür genügend Raum für lockere Gespräche: „An meinem ersten Arbeitstag wurden gleich zwei Fohlen in Piber geboren. Vielleicht bin ich so etwas wie ein Glücksbringer für die Steirer?“, lachte die Pferdefreundin Klima.

Nach all den (Start-) Schwierigkeiten wäre ein Happy End jedenfalls allen Beteiligten zu wünschen

Barbara Winkler
Barbara Winkler

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