Aufregung bei Endspiel

Eklat um Auswechslung: Nun spricht Chelsea-Tormann

Es war der große Aufreger des englischen Ligacup-Finales zwischen Chelsea und Manchester City (3:4 nach Elfmeterschießen). Maurizio Sarri, der Trainer der Londoner, wollte Torhüter Kepa Arrizabalaga kurz vor dem Elfmeterschießen vom Platz nehmen und dafür Willy Caballero einwechseln, der im Ligacup-Endspiel 2016 als Manchester-City-Goalie drei Strafstöße gehalten hatte. Doch dazu kam es nicht, weil Kepa den Platz nicht verlassen wollte (oben im Video). Der Keeper schilderte nun seine Sicht der Dinge, Trainer Sarri nahm die Schuld auf sich.

„Es war zu keinem Zeitpunkt meine Absicht, den Anweisungen des Trainers nicht Folge zu leisten“, stellte Kepa nach dem Endspiel klar. „Ich wurde zweimal auf dem Spielfeld behandelt und er (Sarri) dachte, dass ich nicht mehr in der Lage sei, weiterzumachen. Es gab einige Minuten lang Unklarheit, bis die Ärzte dann zurück zur Bank kamen und alles klargestellt haben.“

Weiters erklärte er: „Ich weiß, dass es nicht den besten Eindruck macht, wenn man das als Außenstehender sieht. Ich habe mit dem Trainer schon darüber gesprochen.“

Sarri: „Er hatte Recht“
Dieser meldete sich nach der Partie ebenfalls zu Wort. „Kepa hatte Recht, auch wenn die Art, wie er sich verhalten hat, falsch war. Ich habe das Problem missverstanden und die Sachlage erst verstanden, als der Teamarzt an unserer Bank angekommen ist“, so Sarri nach der Szene, die für Riesen-Wirbel sorgte.

Es war also offenbar ein großes Missverständnis, weil der Coach der Ansicht war, der Keeper hätte einen Krampf und könne das Elfmeterschießen nicht bestreiten. „Aber es war kein Krampf, er konnte weitermachen“, schilderte Sarri nach der Partie.

Auf die Frage, warum er bei der Szene wutentbrannt in Richtung Kabine stürmte, antwortete er: „Ich musste mich beruhigen.“ Die Luft in London wird für Sarri immer dünner ...

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