14.02.2019 09:42 |

„Große Liebe“

Nach „On-off-Beziehung“: Zombie-Puppe geheiratet

Drei Jahre lang führte Felicity Kadlec (21) aus dem US-Bundesstaat Massachusetts eine On-off-Beziehung mit ihrer Freundin „Kelly Rossi“. Dann wurde ihr klar, dass es die große Liebe ist. Im September 2018 folgte schließlich die Hochzeit - und das Glück der beiden war perfekt. Wäre da nicht dieses eine Detail, das das Ganze in ein schräges Licht rückt: „Kelly Rossi“ ist nämlich kein Mensch, sondern eine blutverschmierte Zombie-Puppe.

„Kelly war der Bräutigam. Sie nimmt die männliche Rolle in unserer Beziehung ein“, sagte Kadlec gegenüber dem britischen „Mirror“. Deswegen trug die Puppe bei der Feier in Tiverton im US-Bundesstaat Rhode Island auch einen schwarzen Anzug und Kadlec ein weißes Kleid und einen Schleier.

Fand Trost in Puppe
Die gruselige Puppe - die laut Angaben der Braut 37 Jahre alt sein soll - gab Kadlec Halt in schweren Zeiten. „Als mein Vater im vergangenen Jahr starb, baute ich eine größere Nähe zu ihr auf und fand Trost in ,Kelly‘, weil er sie mir gekauft hatte“, so die junge Frau. Damals war Kadlec 13 Jahre alt. „Kelly“ entdeckte sie als Fan von Horror-Filmen auf einer Website für Grusel-Puppen.

Namen der Puppe auf Arm tätowiert
„Wir hatten immer wieder eine On-off-Beziehung, weil ich mir immer wieder gesagt habe, es sei falsch, und dann habe ich es beendet“, erklärt die 21-Jährige. Doch irgendwann wollte sie die Liebe zu ihrer Puppe nicht mehr unterdrücken. Um ihre Zuneigung offen zu zeigen, ließen sich die beiden sogar die Namen des Partners auf den Arm tätowieren.

„Kann ihre Freude über Hochzeit spüren“
Dann folgte die Hochzeit: „Ich habe ,Kelly‘ geheiratet, weil ich sie so akzeptiere, wie sie ist. Ich schaue hinter ihr blutiges Gesicht. Und mich stört es nicht, dass sie keinen Kiefer hat“, sagte Kadlec. „Für mich ist sie perfekt. Ich kann fühlen, dass sie mich zutiefst liebt. Ich kann ihre Freude über unsere Hochzeit spüren.“

Auf Facebook postet die 21-Jährige immer wieder Pärchen-Fotos mit „Kelly“ und zeigt dabei auch gerne andere blutige Familienmitglieder. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Social-Media-Plattform stellt die Fotos zunächst nicht dar, da es sich möglicherweise um Gewaltdarstellungen handelt.

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