28 Kilo Marihuana

Drogendealer nutzten Wohnung als „High“-Stadl

Sie hatten so viel „Gras“ in ihrer Linzer Wohnung gebunkert, dass es fast wie in einem Heustadl aussah und roch. Tatsächlich war es aber ein „High“-Stadl, den ein Serbe (46) und ein Kosovare (38) betrieben. Sie wollten zwei verdeckten Ermittlern 11,6 Kilo Cannabiskraut verkaufen, wurden nun in Linz verurteilt.

An sich sind sich Serben und Kosovaren, politisch gesehen, nicht wirklich grün, diese völkerübergreifende Männerfreundschaft stand hingegen ganz im Zeichen der grünen Hanfpflanze. Das Dealer-Duo wollte am 4. September an zwei verdeckte Ermittler des Bundeskriminalamts 11,6 Kilo Cannabiskraut verscherbeln. Statt Banknoten gab’s aber Handschellen. In der Wohnung wurden nicht nur die 11,6 Kilo „Gras“ konfisziert, sondern auch weitere 16,5 Kilo Cannabiskraut. Die Polizei konfiszierte auch den VW Passat eines der Beschuldigten sowie 350 Euro Verkaufserlös. beide landeten in U-Haft.

Beide bekommen Haftstrafe
Am Montag stand das Duo in Linz vor Gericht. Der einschlägig vorbestrafte Serbe fasste 2,5 Jahre unbedingter Haft aus, das Urteil ist aber nicht rechtskräftig. Sein kosovarischer Komplize erhielt 24 Monate Haft, davon acht Monate unbedingt. Auch dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Afghane (22) als Dealer in Untersuchungshaft
Weniger ungewöhnlich ist leider ein weiterer Fall, mit dem sich gerade die Polizei und Justiz ebenfalls in Linz beschäftigen. Ein 22-jähriger Afghane soll seit dem Sommer ein halbes Kilo hochwertiges Marihuana von Italien nach Österreich eingeführt und in der Landeshauptstadt verkauft haben. Unter den Belastungszeugen befindet sich auch ein erst 15-jähriges Mädchen. Der Beschuldigtesitzt seit Dezember in U-Haft.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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