20.01.2019 14:25 |

Millstatt

Zehn Jahre auf grünes Licht gewartet

Zehn Jahre ist es her, dass der Sprungturm in Millstatt nach einem tragischen Unfall gesperrt werden musste. Nach schier endlosen Behördenverfahren gibt es jetzt endlich grünes Licht für eine Sanierung. Die Bauarbeiten an der unter Denkmalschutz stehenden Konstruktion werden im Februar beginnen.

Es war im Sommer 2009, als ein damals 13-Jähriger von der 13 Meter hohen Plattform in den Millstätter See sprang und direkt auf dem Kopf eines elfjährigen Buben aus Graz landete, der kurz vor ihm ins Wasser gesprungen war. Der Schüler wurde schwer verletzt und ging sofort unter. Die Ärzte mussten lange um sein junges Leben kämpfen. Der Turm wurde sofort behördlich geschlossen. Und bis heute darf ihn niemand betreten. Im vergangenen Jahr sollte endlich mit der Sanierung der denkmalgeschützten Anlage begonnen werden, doch das Vorhaben musste abgeblasen werden.

Im kommenden Februar soll es endlich so weit sein. „In wenigen Wochen werden wir mit dem Bau beginnen“, gibt Alexander Thoma, Geschäftsführer der Millstätter Bäderbetriebe, bekannt. Geplant seien eine Wellenrutsche, eine Speedrutsche sowie eine Dreimeter-, Fünfmeter- und Zehnmeter-Plattform. Bis Ende Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, so dass die Anlage rechtzeitig in der kommenden Sommersaison in Betrieb genommen werden kann. Die Kosten belaufen sich auf rund 670.000 Euro.

„Der Sprungturm ist das Wahrzeichen vom Millstätter See. Für unsere Tourismusregion ist es daher sehr wichtig, dass die Anlage wieder in Betrieb genommen werden kann“, sagt Thoma.

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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