Diözese Linz am Weg:

Strukturreform der Kirche soll Priester entlasten

Der auch durch Überalterung zunehmende Priestermangel zwingt die Katholische Kirche in Oberösterreich zu einer territorialen Strukturreform. Ein Modell für die Entlastung der Pfarrer von Verwaltungsaufgaben wurde am Freitagnachmittag auf der Diözesanversammlung präsentiert. Es wird bei 70 Resonanztreffen diskutiert.

Aus den 487 Pfarren in Oberösterreich werden von Seelsorgeteams geleitete Pfarrgemeinden und die 39 Dekanate werden zu 35 Pfarren, die im Schnitt aus 14 Pfarrgemeinden bestehen. Pfarrer gibt es dann nur mehr an der Spitze der neuen Pfarren. Und die Pfarrgemeinden, in denen Laien Leitungsverantwortung tragen können, teilen sich für sie zuständige Priester. Alle Details gibt‘s auf der Website der Diözese Linz.

Diskussion bei 70 Resonanztreffen
Klingt alles sehr verwirrend, erst recht, wenn man sich in die Details der Rollenbilder und Funktionsbeschreibungen (bis hin zu „Titualarpfarrer“ und „Kurat“) vertieft. Das neue, unter der Federführung von Generaldechant Slawomir Dadas erarbeitete Modell wird bis Juli 2019 in der Diözese bei 70 Resonanztreffen diskutiert, dann soll es nach und nach umgesetzt werden.

Ein Versuch, die Kirche präsent zu halten
Bischof Manfred Scheuer spricht von einem „Versuch, die Kirche präsent zu halten“, nämlich im ganzen Land. Ziel ist Effizienz, nicht Ersparnis: „Wir werden auch künftig alle Priester und das gesamte Personal brauchen“, betont Pastoralamtsdirektorin Gabriele Eder-Cakl, die den „Zukunftsweg“ leitet.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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