13.01.2019 13:53 |

Wegen Lawinengefahr

6000 in Salzburg von der Außenwelt abgeschnitten

Derzeit sind in Salzburg rund 6000 Personen nicht mit Fahrzeugen erreichbar. Davon befinden sich rund 3000 Einwohner und 2000 Gäste in Rauris. Die L112 ist wegen einer drohenden Lawine gesperrt. Weil kein Flugwetter herrscht, könne die Lawine nicht abgesprengt werden, berichtete das Land Salzburg. Die Bevölkerung ist versorgt. Es gibt eine Rettungsstelle und einen Arzt in Bereitschaft.

Auch in Taxenbach sind im Ortsteil Brandenau etwa 40 Personen nicht über den Straßenweg erreichbar. Die Versorgung ist aber sichergestellt, hieß es. Die Straßenräumung läuft. Im Krimmler Tauernhaus befinden sich fünf Personen, sie sind aber wohlauf und versorgt. In Unken sind 40 Personen von der Außenwelt abgeschnitten. In Scheffau und Krispl sind insgesamt 16 Personen nicht erreichbar. In Abtenau im Bereich Unterberg sind sieben Gebäude abgeschlossen und Bad Vigaun (Rengerberg) sowie einige Ortsteile von St. Koloman erschwert erreichbar. Die B99 zwischen Untertauern und Obertauern ist seit 9 Uhr gesperrt. Obertauern ist von Tweng im Lungau aus erreichbar.

Große Lawinengefahr
Fast im ganzen Land Salzburg herrscht am Sonntag große Lawinengefahr. Es gilt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. Im Verlauf des Tages kann die spontane Lawinenaktivität zunehmen. Es herrscht eine heikle Triebschneesituation und vor allem das Gleitschneethema rücke jetzt in den Vordergrund. „Hier sind auch größere Abgänge möglich. Eine heikle Situation für die Wintersportler, auch aufgrund sehr schlechter Sicht.

„Wir raten, auf Fahrten im freien Gelände unbedingt zu verzichten“, betonte Norbert Altenhofer, Leiter des Salzburger Lawinenwarndienstes.

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