Zucchero ist ein Superstar in Italien, und auch im Rest der Welt hat er eine ganze Menge Freunde. Darunter jede Menge großartige Musiker. Mit vielen von ihnen hat er schon zusammengearbeitet, und auf seiner Aktuellen „Zu & Co“ hat er 18 Songs mit hochkarätigen Gästen versammelt.
Wenn man es genau nimmt, ist Zucchero der einzigebekannte Italiener, der nicht aussieht, wie ein Italiener. KeinPapagallo, kein Latin Lover, sondern optisch eher blass und unscheinbar.Musikalisch gesehen ist sein riesiger Erfolg nicht für jedermannnachvollziehbar. Vor allem wenn Zucchero Englisch singt, fälltweniger eine großartige Stimme auf (die er nicht hat), sondernvielmehr, dass er halt Englisch spricht, wie die meisten seinerLandsleute auch.
Damit sind wir auch schon beim großen Mankoan der aktuellen Veröffentlichung. Jeder einzelne Song lebtvon mindestens einem der 19 musikalischen Mitstreiter, die sichder Italo-Superstar dazu eingeladen hat: Miles Davis, DoloresO'Riordan, Tom Jones oder nicht zuletzt Luciano Pavarotti undAndrea Boccelli. Zuccheros stimmlicher Beitrag ist nicht unbedingtdas, worauf man nicht verzichten könnte.
Dennoch gibt es Highlights, wie z.B. das Duett mitSting, "Muoio per te", welches die italienische Version von "MadAbout You" ist. Schade nur, dass das Saxofon aus dem Originalnicht mit dabei ist. Oder auch "Miserere" mit den beiden genanntenitalienischen Tenören. Auch "A Wonderful World" mit EricClapton ist hervorzuheben.
Zu & Co bzw. Zucchero & Co ist ein Bestof von feinen alten Sachen, die komplett neu aufgenommen wurden.Für Fans ein Muss, wer bisher noch kein Zucchero-Fan war,wird es mit diesem Album wohl auch nicht werden.
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