07.01.2019 10:25 |

Schulfilm

Erst zur Matura, dann ab nach Hollywood

Gemeinsam mit einem Profi-Filmer arbeiten vier Oberkärntnerinnen ein ganzes Schuljahr an einem Film über ihre HLW Spittal. Das Maturaprojekt wird im April fertig sein.

Für Matura-Stress der anderen Art haben sich Andrea Eisendle, Christina Glanzer, Suzanna Winkler und Maria Schluder entschieden. „Als Diplomarbeit musste ein Projekt her, und wir wollten etwas erschaffen, das sinnvoll ist und genutzt werden kann“, erzählt Maria. Gemeinsam besuchen die vier Oberkärntnerinnen die HLW Spittal, über die sie seit Beginn des Schuljahres einen Film drehen.

Vom Drehbuch über ein Casting, das selbstständige Bedienen der Kamera bis hin zum Schneiden des Videomaterials, soll so ein Imagefilm entstehen. „Einige Schüler und Lehrer wurden an zwei Drehtagen eingeteilt“, erklären die Filmemacherinnen. Zum Glück zeigten sich alle kooperativ, und auch kleine Störungen im Unterricht wurden ausnahmsweise erlaubt. Im Unterricht – alle vier haben den Schwerpunkt Medieninformatik gewählt – gab’s die Grundlagen, der Rest ist „learning by doing“. Unterstützt werden die Schülerinnen von Film-Produzent und Meisterfotograf Patrick Sommeregger-Baurecht.

Der Spittaler springt ehrenamtlich ein und hilft mit Profi-Tipps: „Es macht großen Spaß. Die Schülerinnen sollen so viel wie möglich selbst machen.“ Immerhin wird das Endergebnis benotet und fließt in die Maturabewertung ein.

Abgedreht ist inzwischen alles, nun sitzen die Mädels am Schneidetisch, bis im April der fertige Film präsentiert wird. Maria: „Wir, aber auch der Rest der Schule, warten gespannt auf das Ergebnis!“ Und wer weiß, vielleicht kommt der nächste Streifen der Oberkärntnerinnen direkt nach Hollywood – einen Job in der Kreativbranche schließen die vier jedenfalls nicht aus.

Elisabeth Nachbar
Elisabeth Nachbar
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