Momentan läuft's bei Sturm noch nicht richtig rund! Dass nach verspätetem Abflug aus Belek in Wien der Anschlussflug nach Graz verpasst wurde, und der Klub-Bus aus Graz kommen musste, um die Kicker heimzubringen, passte zu den Anlaufproblemen.
Foda fuchsteufelswild
Coach Franco Foda war fuchsteufelswild, weil Sturm ja in Wien die Verspätung bekannt gegeben hatte. Doch das war der Airline egal. Und dann wäre da noch die späte Beginnzeit im Cup, die Sturm und Salzburg gleichermaßen ärgert: "Wir haben uns mit Sturm auf Dienstag verständigt", grollt Salzburgs-Pressechef Thomas Blazek, "dann kommt der ORF und diktiert mit dem ÖFB den späten Mittwoch-Termin."
Der passt den Salzburgern gar nicht, weil sie wegen des gedrängten Europacup-Programms schon Samstag wieder in Ried ranmüssen. "Und uns kostet die späte Beginnzeit sicher 3.000 Fans", knurrt Sturm-Manager Oliver Kreuzer, "bei den Minus-Temperaturen bleiben die Leute sicher lieber live vorm Fernseher."
Beide Teams nicht in Hochform
Sportlich sind beide Teams momentan nicht in Hochform: Salzburg konnte trotz des Erwerbs von Wallner beim 3:3 gegen Budweis auch seinen vierten Test nicht gewinnen. Tchoyi, der verspätet vom Afrika-Cup heimkam, muss allein Runden drehen – Janko und Schiemer (verletzt) sind für Mittwoch äußerst fraglich.
Sturm quält eine Torflaute: Nur drei Treffer in den letzten sechs Tests! "Wir hatten mit kleinen Verletzungen im Angriff zu kämpfen", sagt Foda, "sind aber an einem guten Tag jederzeit in der Lage, auch Salzburg zu eliminieren."
von Volker Silli und Burghard Enzinger, "Steirerkrone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.