Rote Stiftung

Reaktion auf Klage bringt BZÖler Grosz neue Klage ein

Steiermark
03.02.2010 13:21
Die Vorstände der SPÖ-Privatstiftung "Zukunft Steiermark" haben neuerlich Klage gegen BZÖ-Chef Gerald Grosz eingebracht. Unter anderem weil Grosz Franz Voves - in Reaktion auf eine erste Klage - "Landeshauptmann von der traurigen Gestalt" getauft hatte, flatterte dem BZÖler nun wieder Post vom Gericht ins Haus. "Ein demokratiepolitischer Skandal!", tobt Grosz.

Grosz bezeichnete die neuerliche Klage als "Verhöhnung des Rechtsstaates. In der SPÖ ist angesichts des Stiftungsdebakels und der Lügen des Landeshauptmannes offenbar Angst und Panik ausgebrochen", so der BZÖ-Chef.

Grosz fordert Voves zum Rücktritt auf
Außerdem forderte er Voves zum Rücktritt auf: "Ein Landeshauptmann, der jegliche Kritik an seiner Person mit Klagen niederschmettern will, ist an der Spitze der Steiermark untragbar".

"Wüste Unterstellungen"
In der Klageschrift wird Grosz vom Stiftungsvorsitzenden, dem Wiener Anwalt Leopold Specht, vorgeworfen, in einer Pressekonferenz und in einer Aussendung in Reaktion auf die erste Klage unrichtige Angaben gemacht und "wüste Unterstellungen" geäußert zu haben.

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