30.12.2018 17:55 |

St. Johann im Pongau:

Erste Hinweise nach dem nächtlichem Überfall

Nach dem nächtlichen Überfall auf einen Altbauern in St. Johann gibt es nun erste Hinweise auf die Täter. Offenbar wird eine Bande aus dem ehemaligen Ostblock hinter der Home Invasion vermutet. Das Trio hatte den 79-Jährigen gegen 2 Uhr nachts in seinem Bett gefesselt und wollte Wertsachen haben. Auf dem Hof gab es aber „nur“ das Bargeld aus der Börse des Opfers zu holen.

Philipp M. erholt sich im Moment im Kreis seiner Familie von dem nächtlichen Überfall. Er hat den Ermittlern alles genau geschildert und hofft ebenso wie die Polizei, dass die Täter rasch gefunden werden.

Erste Hinweise gibt es bereits. Offenbar wurde ein Wagen mit ausländischem Kennzeichen mehrmals in der Gegend gesehen. Vermutet wird, dass es sich bei den drei Tätern um eine Bande aus einem der ehemaligen Ostblockstaaten handelt. Die Männer sprachen beim Überfall fast nichts, nur „Geld, Geld, Tresor!“ forderten sie immer wieder. Trotzdem konnte das Opfer hören, dass die dreifast kein Deutsch sprechen. Sie verstanden den Mann, als er beteuerte keinen Schmuck oder Gold zu haben, auch nicht. Es dauerte eine Weile, bis dem Trio klar wurde, dass es außer dem Geld im Portemonnaie auf dem Bauernhof nichts zu holen gibt. Vermutlich hatten sie wegen der Größe des Hofes und des angrenzenden Stallgebäudes gedacht, es müsse sich bei den Bewohnern um reiche Menschen handeln. Trio schlug zu, als der Altbauer allein warDie drei haben den Hof auf jeden Fall ausspioniert. Denn sie schlugen genau in jener Nacht zu, als der Altbauer allein zu Hause war. Das kann laut den Ermittlern kein Zufall sein.

Nun wartet man gespannt auf die Auswertung der DNA-Spuren. Es wird aber noch einige Wochen dauern, bis diese mit der Datenbank abgeglichen werden können.

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