19.01.2010 09:23 |

Fünftägige Visite

Bundespräsident Heinz Fischer in China eingetroffen

Bundespräsident Heinz Fischer ist am Dienstag zu seinem fünftägigen Staatsbesuch in China eingetroffen. Bei kaltem, grauem Wetter wurde er auf dem Pekinger Flughafen vom chinesischen Vizeaußenminister Zhang Zhijun begrüßt. Der Bundespräsident wird von seiner Frau Margit, vier Regierungsmitgliedern und einer umfangreichen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation begleitet - insgesamt mehr als 120 Personen.

Auf dem Programm des Bundespräsidenten stehen unter anderem politische Gespräche mit Staats- und Parteichef Hu Jintao sowie Ministerpräsident Wen Jiabao. Stärke und Zusammensetzung der von WKO-Vizepräsident Richard Schenz geleiteten Wirtschaftsdelegation mit mehr als 120 Mitgliedern signalisieren aber, dass der Besuch im Reich der Mitte auch im Zeichen des Ausbaus der ökonomischen Beziehungen stehen wird.

China gilt neben Indien als größter Hoffnungsmarkt europäischer Wirtschaftstreibender. Auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Österreich und China wird immer intensiver.

Mittwoch Empfang in der Großen Halle des Volkes
Am Mittwochnachmittag wird Fischer in der Großen Halle des Volkes von Staatschef Hu mit militärischen Ehren empfangen. Im Rahmen des Treffens der beiden Staatsoberhäupter sollen Abkommen im Gesundheits-und Wirtschaftsbereich unterzeichnet werden.

Auch weltpolitische Themen sollen in Peking erörtert werden. Das Verhältnis zwischen den beiden Staaten auf der Koreanischen Halbinsel wird eines davon sein. Der Konflikt um die Atompolitik des kommunistischen Nordkorea birgt für die Welt viel Zündstoff. Österreich (nicht-ständig) und die Volksrepublik China (ständiges Mitglied) sitzen derzeit gemeinsam im UNO-Weltsicherheitsrat. Die Kooperation im höchsten Gremium der Staatengemeinschaft wird Fischer laut den Informationen aus der Präsidentschaftskanzlei ebenfalls mit seinen Gesprächspartnern in Peking erörtern.

Hochkarätige Delegation reist mit Fischer
Der Delegation gehören unter anderem Gesundheitsminister Alois Stöger, Verteidigungsminister Norbert Darabos und Finanz-Staatssekretär Andreas Schieder (alle SPÖ) sowie der Zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer und Wirtschafts-Staatssekretärin Christine Marek (beide ÖVP) an. 30 Wissenschaftler und Experten aus dem Kultursektor reisen ebenfalls mit nach China, unter ihnen der Vorsitzende der Rektorenkonferenz und Rektor der TU Graz, Hans Sünkel, der Intendant des Konzerthauses, Bernhard Kerres, und der Direktor des Architekturzentrums, Dietmar Steiner.

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