Mi, 21. November 2018

Ehefrau filmte mit

26.10.2018 08:07

Kanadier in eigenem Garten von Grizzly angegriffen

Sein Leichtsinn hätte den Kanadier Lawrence Michalchuk beinahe das Leben gekostet: Der Mann entdeckte eine Grizzly-Familie in seinem Garten und wollte das Muttertier samt Nachwuchs vertreiben. Nach zwei Warnschüssen drehte sich die ausgewachsene Bärin jedoch um und ging auf Angriff. Ein Schuss in das Bein des Tieres bewahrte den Gartenbesitzer vor dem Tod.

Während ihr Ehemann den unliebsamen Besuch vertreiben wollte, beobachtete seine Frau das Geschehen von innen. Dabei machte sie auch ein Video von dem Vorfall.

Der Kanadier aus Bella Coola im Bundesstaat British Columbia schoss schließlich in seinem Hof in die Luft, um die Bärenfamilie loszuwerden. Diese setzte zum Rückzug an. Um ihre Flucht zu beschleunigen, ging Michalchuk mit seiner Waffe nach draußen. Da drehte sich die Grizzly-Mama um und setzte zum Angriff an.

Munition für Vogel bestimmt
Als der Braunbär auf den Mann zulief, gab dieser einen weiteren Schuss ab - diesmal zielte er direkt auf das Tier und traf es im rechten Vorderbein. Die Munition ist allerdings für Vögel bestimmt und nicht für Großtiere ausgelegt. Die Ehefrau, die den Vorfall aus sicherer Entfernung verfolgte und mitfilmte, schrie vor Entsetzen auf, als der Bär auf ihren Liebsten zulief.

Die Grizzly-Dame stolpert nach dem Schuss, das gibt dem Mann genug Zeit, um wegzulaufen. „Gott sei Dank hat es funktioniert, weil es sie zu Fall gebracht hat“, berichtete Michalchuk dem TV-Sender CTV. „Alles, was ich tun wollte, war, sie zum Stolpern zu bringen. Ich rannte so schnell wie möglich ins Haus und schlug die Tür zu. Sie drehte sich dann wieder zu ihren Jungen um.“

Bären verlieren immer mehr Angst vor Menschen
In der Ortschaft Bella Coola wird mit den Bären Geschäfte gemacht - der Tourismus ist im Steigen begriffen. Michalchuk berichtete, dass diese daher immer mehr die Scheu vor dem Menschen verlieren. „Der Bär wollte nicht gehen“, so der Kanadier. Es sei allerdings gut ausgegangen, weil das Tier und er noch am Leben seien. Er habe die Spur des Grizzlys verfolgt und keine Anzeichen für Verletzungen finden können.

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