Mülldeponie in Graz

Sportschule ohne Sportplatz: Der Direktor beruhigt

Steiermark
19.10.2018 16:00
Porträt von Gerald Richter
Von Gerald Richter

Die große Sportanlage der Grazer Sportmittelschule Bruckner muss aufgrund einer alten Mülldeponie saniert werden. Eltern sind nun besorgt, dass ihre sportlichen Kinder darunter leiden könnten. Schuldirektor Michael Habjanic beruhigt. Und: „Die neue Sportanlage ist kommendes Jahr fertig. Sie wird viel besser sein.“

Unter der Sportanlage verbirgt sich eine Hausratmülldeponie aus den 1960er Jahren. Habjanic: „Die Deponie ist lange bekannt, wurde immer beobachtet. Es gab nie eine Gefahr für Schüler, Anrainer oder Lehrer.“

Nun hat der Bund beschlossen, die Sanierung anzugehen - die kostet ca. fünf Millionen Euro. 20 Prozent schießt die Stadt Graz dazu. Im Zuge der Sanierung entsteht auch eine neue Sportanlage im Freien - für Fußball, Beachvolleyball und Leichtathletik.

Habjanic räumt ein, dass es bis zur Neueröffnung (für Mai ist die Fertigstellung geplant) kleinere Einschränkungen für die Schüler gibt: „Aber für Ausweichanlagen ist gesorgt, der Sportunterricht für die Kinder ist nicht gefährdet. Wir nutzen den Sportplatz der TU, mieten, wenn nötig, Flächen beim ATG oder VGT an. Ab November wandern wir sowieso in unsere eigene Halle, da brauchen wir die Freiflächen ja gar nicht mehr.“

Früh-Trainingsmodell läuft ganz normal weiter
Stolz ist Habjanic auf das Früh-Trainingsmodell - Schüler werden, entsprechend ihrer Talente, möglichst schnell gefördert. Die Fußball-Trainings (mit vier A-Lizenz-Trainern unter Ex-Sturm-Star Günther Neukirchner) etwa finden wöchentlich auf dem Verbandsplatz statt. Habjanic: „Hier sind wir Vorreiter in Österreich.“

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