19.10.2018 10:06 |

Heimische Produkte

Schuljause: Bio-Essen statt Industrie-Massenware

Bei der Ernährung liegen Kärntens Kindergärten und Schulen im Spitzenfeld. Vor allem in Villach und Wolfsberg setzt man auf Bio! In Klagenfurt landen regionale Produkte auf dem Mittagstisch.

Die Schnittlauchbrote gehen weg wie die warmen Semmeln. „Wir setzen auf Regionales, Saisonprodukte und auf Vielfalt - da ist oft auch Rohkost dabei. Den Kindern schmeckt es“, sagt Küchenchef Robert Krammer Donnerstagmittag bei einem „Krone“-Besuch im Kindergarten Feldkirchner Straße in Klagenfurt.


Was unsere Jüngsten täglich in Kindergarten und Hort serviert bekommen, hat sich die Umweltschutzorganisation Greenpeace genauer angesehen. „Es hängt ganz entscheidend vom Wohnort ab, wie gut die Kinder verköstigt werden. Die Unterschiede sind massiv“, so Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissnig-Matei.

Klagenfurt: Mehr Bio-Essen für Kinder gefordert
In Klagenfurt, wo pro Monat 31.000 Essen für die Kleinen zubereitet werden, ist man in Sachen regionale Produkte (90 Prozent) und fleischlose Kost österreichweit führend. Der Bio-Anteil betrage hingegen nur magere acht Prozent, wird kritisiert. „Wir setzen auf ausgewogene Küche. Die Köche in unseren zehn Küchen werden ständig fortgebildet, wir haben eine Diätologin“, sagt Stadtrat Franz Petritz.

Bio-Vorreiter in Österreich sind hingegen die Städte Villach und Wolfsberg. Sie machen Dampf für biologisches Essen und zeigen vor, wie es geht, meinen die Tester. Der Bio-Anteil betrage in den beiden Städten zwischen 31 und 60 Prozent.

Insgesamt 25 Gemeinden mussten sich den Essens-Checks stellen. Als Folge fordern die Tester jetzt verbindliche Vorgaben für bessere Verpflegung in Kindergärten und Schulen.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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