Mo, 19. November 2018

Ähnelt Gizeh-Bauwerken

16.10.2018 12:45

Alien-Jäger will auf Mars Pyramide entdeckt haben

Ein außerirdisches Bauwerk, das frappant den berühmten Pyramiden von Gizeh in Ägypten ähnelt, aber um ein Vielfaches größer ist, will Marcelo Irazusta auf dem Mars entdeckt haben. Auf Bildern, die der Orbiter „Mars Express“ zur Erde gefunkt hat, sei deutlich zu erkennen, dass die riesige Pyramide eine Seitenlänge von rund 2,3 bis 2,6 Kilometern habe, berichtet der Alien-Jäger in einem auf YouTube veröffentlichten Video (siehe oben).

Die gewaltige Pyramide - zum Vergleich: Die Große Cheops-Pyramide (Bild unten) ist nur knapp 139 Meter hoch - befinde sich in der sogenannten Cydonia-Region des Roten Planeten und verfüge offenbar wie die Bauwerke auf der Erde über eine Öffnung, so Irazusta. Der Argentinier hatte 2016 mit der Meldung, rund 1750 Kilometer vor Mexikos Westküste auf dem Grund des Pazifischen Ozeans eine gigantische Pyramide mit einer Kantenlänge von 15 Kilometern entdeckt zu haben, für Aufsehen gesorgt.

Experten: „Rein optische Phänomene“
Die offizielle Interpretation über Pyramiden oder etwa das Marsgesicht auf dem Roten Planeten lauten immer gleich. Es handle sich dabei um nichts anderes als rein optische Phänomene und die Erhebungen seien durch natürliche Erosion geformt worden. „Auch auf der Erde erzeugt die Verwitterung ungewöhnliche Strukturen, und die Menschen lassen ja ihrer Phantasie bei der Benennung von solchen Bergen gerne freien Lauf“, sagt etwa Planetenforscher Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

„Wer kennt nicht einen ganz natürlich entstandenen ,Geierkopf‘, die ,Schlafende Hexe‘ bei Berchtesgaden oder an vielen Orten der Welt aneinander gereihte Berge, die dann ,Zwölf Apostel‘ genannt werden? Die Natur ist eben kreativ, und so gibt es bei den Cydonia-Bergen auf dem Mars genauso wenig Grund zu Spekulationen, dass es sich dabei um unnatürliche Formationen handelt“, so der DLR-Wissenschaftler.

Orbiter kreist seit 15 Jahren um den Mars
Die Sonde „Mars Express“ startete am 2. Juni 2003 vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan aus ins All, erreichte nach einem sechsmonatigen Flug den Roten Planeten und umkreist ihn seitdem. Der Orbiter (Bild oben) kartiert von seiner Umlaufbahn aus die Oberfläche des Mars und untersucht seine Atmosphäre, Struktur und Geologie.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Nations League
Schweiz holt sich Finalticket mit 5:2 über Belgien
Fußball International
Stimmen zu NIR - AUT
O‘Neill: Arnautovic-Einwechslung war Knackpunkt
Fußball International
Mit Rekord-Gewinnsumme
Jetzt winkt der allererste Siebenfach-Jackpot!
Österreich
2:1 in Nordirland
Lazaro schießt Österreich in Minute 93 zum Sieg!
Fußball International
„Müssen jetzt handeln“
Macron und Merkel einig: EU steht am Scheideweg
Welt
Nations League
England nach 2:1 Gruppensieger, Kroatien steigt ab
Fußball International
Aus Gehege entkommen
Wilde Schweinejagd hielt Polizisten auf Trab
Niederösterreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.