Schienen-Misere

Für den Linzer Süden ist keine Lösung in Sicht

Eine Erweiterung der LILO-Strecke vom Hauptbahnhof nach Pichling oder Asten ist für LILO-Direktor Friedrich Klug kein Thema. Sein Hauptaugenmerk gilt dem Ausbau der Strecke von Eferding nach Aschach. Bei diesem Projekt ist er allerdings nach einer Sitzung am Donnerstag „so zuversichtlich wie noch nie“.

Das Chaos dieser Woche auf den Straßen im Linzer Süden hat die Rufe nach einer attraktiven Zugverbindung lauter werden lassen. Es werden wohl noch Jahre vergehen, bis es so weit ist. Die von SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger Anfang 2017 präsentierte Idee für die Südbahn steckt noch immer in den Kinderschuhen. Auch die Verlängerung der Strecke der Linzer Lokalbahn (LILO) vom Hauptbahnhof nach Pichling, Asten oder St. Valentin scheint vom Tisch. „Für mich und auch die ÖBB ist das kein Thema“, erklärt LILO-Direktor Friedrich Klug.

Projekt kostet 15,6 Millionen Euro
Seine volle Konzentration gilt dem Ausbau und der Elektrifizierung der Strecke von Eferding ins acht Kilometer entfernte Aschach. „Es schaut gut aus, dass wir in den mittelfristigen Investitionsplan der ÖBB für die Jahre 2020 bis 2024 aufgenommen werden. Die Regierung hat sich auch ganz klar ausgesprochen, dass Lokalbahnen gefördert gehören“, so Klug.

In 35 Minuten von Linz nach Eferding
Rund 15,6 Millionen Euro müssten für das von Bund und Land finanzierte Projekt in die Hand genommen werden. „In zwei bis drei Jahren könnte das Vorhaben realisiert werden“, sieht Günter Neumann, Geschäftsführer von Stern & Hafferl in der LILO viel Potenzial.  Ein Grund: Die Fahrzeit von Eferding nach Linz könnte sich durch den Umbau von 42 auf 35 Minuten verkürzen.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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