Sa, 20. Oktober 2018

Vorbildlich:

27.09.2018 19:00

Sinnvolle Prävention in Schule ist „kinderleicht“

Mit Gummibändern „vernetzen“ zwei Polizistinnen die 22 Kindern der 3b in der Leondinger Volksschule Doppl, lernen den Kleinen so, welche Gefahren im Internet lauern können. Das Gewaltpräventionsprogramm MiKi (Miteinander Kinderleicht) ist ein Pilotprojekt, das es verdienen würde, fix eingeführt zu werden.

Die Kinder der 3b stehen mit Gummibändern um die Hüften im Kreis, mittendrin die beiden Polizistinnen Kerstin Rechner und Kristina Six: Sie vernetzen die Kinder mit den Bändern untereinander, lassen sie Fotos verteilen und machen ihnen damit klar, wie schnell man im Internet die Kontrolle über seine eigenen Bilder verlieren kann. „Fürs Internet gelten klare Regeln: Kenne ich die Person, mit der ich Kontakt habe, weiß meine Vertrauensperson, was ich tue, habe ich dabei ein angenehmes Gefühl“, erklärt Kerstin Rechner: „Ihr seid in einem Alter, wo Erwachsene wissen müssen, was ihr im Internet macht.“.

Spiel mit „Rosi“ stärkt Klassengemeinschaft
Und dann kommt „Rosi“: Der Labrador wird von Kristina Six - sie ist „nebenbei“ Gewaltpädagogin und tiergestützte Sonderpädagogin - lässt die 3b gemeinsam austüfteln, wie sie den Vierbeiner dazu bringt, eine Runde im Doppelkreis der Kinder zu gehen. Die Übung gelingt nach einigen Diskussionen. Ein Erfolgserlebnis, das die Kinder Teamwork lehrt.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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