Fr, 19. Oktober 2018

Eröffnung am Samstag

25.09.2018 08:30

Letzte Handgriffe im Museum in Mariapfarr

Die Votivtafeln aufhängen, die Münzen platzieren und die wertvollen Kelche und Monstranzen noch hinter Glas vor allzu neugierigen Besucher-Händen verstecken. Im Pfarr-, Wallfahrts- und Stille-Nacht-Museum in Mariapfarr werden nach dem Umbau und der Erweiterung gerade die letzten Handgriffe getan.

Gerade wird dem Museum der letzte Feinschliff verpasst, denn schon am Samstag soll es für die Besucher geöffnet werden. Es gibt ein neues Konzept und mehr Platz für die Exponate. Entlang eines Notenschlüssels gehen in Zukunft die Gäste auf Entdeckungsreise durch die fünf Räume- sie stehen im Zeichen der Wallfahrt und von Joseph Mohr, dem Hilfspriester, der in diesem Ort von Oktober 1815 bis August 1817 tätig war und dort den Text zu „Stille Nacht!“ schrieb.
Schon am Beginn der Ausstellung treffen die Besucher auf Apostel Paulus. „Er war der Erste, der gepilgert ist“, erklärt Christa Pritz, Kustodin des Museums. 30 Votivtafeln und mehr als 20 Wachs- und Silberfiguren sowie sechs Priesterkleider werden in Nebenräumen gezeigt.

Eine besondere Leihgabe ist ebenso zu finden. 2014 wurden bei der Renovierung der vor kurzem zur Basilika ernannten Pfarrkirche allerlei Münzen aus den verschiedensten Jahrhunderten und Ländern entdeckt. Seien es Stücke aus dem Haus Habsburg aus der Zeit zwischen 1411 und 1759 bis hin zu Cents aus 2013. Gleich 200 Exponate kehrten zurück.
„Frieden suchen, schaffen, finden und halten“: Unter diesem Thema werden Friedensnobelpreisträger präsentiert und am Ende eine Brücke zu Joseph Mohr - als Friedensstifter - geschlagen. Ihm ist ein eigener Raum gewidmet, in dessen Fokus natürlich auch das weltbekannte Lied liegt, das in den verschiedensten Sprachen zu hören ist.
Als krönenden Abschluss wartet die Schatzkammer, in der das Silberaltärchen, das mit 148 Edelsteine besetzt ist und 105 Reliquien umfasst und die Stationen von Maria Geburt bis Maria Himmelfahrt und weitere Schätze gezeigt werden.

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