Fr, 19. Oktober 2018

Tragisches Unglück:

19.09.2018 05:30

Jannik (3) starb nach Horror-Unfall an Genickbruch

Sie lächelten für ein Familien-Selfie in die Kamera, Sohn Jannik (3) in der Mitte - ein Bild des Glücks. Das war am 12. September. Am 14. raste ein 17-jähriger in Unterweißenbach mit seinem Pkw ins Auto der Mutter. Jannik saß hinten, im Kindersitz war vorschriftsmäßig angegurtet. Doch das half nichts. Die Lenker überlebten schwer verletzt, aber Jannik starb zwei Tage später - Genickbruch.

„Unvorstellbar! Es tut uns ganz schrecklich leid! Es gibt nichts Schlimmeres! Herzliches Beileid von uns. LG und viel Kraft.“ Die Facebookseite der Leondinger Familie war bis vor vier Tagen voll Glück, mit strahlenden Gesichtern voller Zuversicht. Jetzt ist eine Kerze in der Dunkelheit das vielsagend traurige Profilbild. Jannik war am 25. Juni drei Jahre alt geworden. Ein entzückender Blondschopf, das Abbild seines Vaters.

Schrecklicher Unfall
Rückblick zum 14. September, 14.45 Uhr: Ein 17-Jähriger schleuderte in seinem Heimatort Unterweißenbach mit seinem Audi A4 in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, stieß frontal gegen den Wagen einer 33-jährigen Leondingerin. Der Peugeot 308 der 33-Jährigen wurde von der Straße und gegen einen Baum katapultiert. Der 17-jährige Raser und sein 33-jähriges Opfer überlebten schwer verletzt.

Wegen fahrlässiger Tötung angezeigt
Jannik, der hinten vorschriftsmäßig angegurtet im Kindersitz saß, erlitt einen Genickbruch, starb am 16. September um 7.33 Uhr. Der 17-jährige Tempobolzer wird wegen fahrlässiger Tötung angezeigt.

Christoph Gantner, Lisa Stockhammer/Kronen Zeitung

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