17.09.2018 21:00 |

1700 Uniformierte

In St. Johann wurde „Fest der Uniformen“ geboren

Eineinhalb Jahre intensive Planung fürs große Jubiläumsfest - 425 Jahre Gründung und 40 Jahre Wiedergründung - liegen hinter dem Organisationskomitee der Bürgergarde St. Johann. Harte Arbeit, die sich gelohnt hat. 1700 Uniformierte marschierten am Sonntag durch die Gemeinde. Am Vortag wurden die Salven bewertet.

Die Geschichte der Bürgergarde St. Johann im Pongau geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1593 erstmals urkundlich erwähnt, erfolgte im Jahr 1978  die Wiedergründung.  Anlass genug für ein großes, zweitägiges Fest am vergangenen Wochenende.

Am Samstag fand das Pongauer Salvenwertungsschießen statt. „Zwölf Wertungsrichter achteten auf die Gewehrgriffe, auf den Marsch und wie exakt, also zeitgleich, die Salve abgefeuert wurde“, erklärt Obmann Siegfried Illmer. Die St. Johanner Bürgergarde als Veranstalter  durfte nicht teilnehmen, der Sieg und somit die goldene Schützenkette, die der Hauptmann nur zu besonderen Anlässen tragen darf, ging an die Bauernschützen St. Johann.

40 uniformierte Gastvereine und insgesamt 1700 Mitwirkenden marschierten dann am Sonntag von der Krobatinkaserne zum Kriegerdenkmal, Tausende Besucher sahen zu. Eine Abordnung reiste am weitesten an - von  Waidhofen an der Thaya.  „Das war die Geburtsstunde  des ,Festes der Uniformen’. Fortan wird es diese Veranstaltungen auch in anderen Bundesländern geben, für 2020 hat Waidhofen zugesagt, danach hat sich die Stadt Salzburg angekündigt“,  verrät Illmer.

Sandra Aigner
Sandra Aigner
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