Mi, 24. Oktober 2018

Am Grundlsee

18.09.2018 09:00

Bad Ischler stürzte 60 Meter in den Tod!

Wie traurig ist das denn: Fünf Stunden lang wartete eine 49-Jährige vergebens auf ihren Lebensgefährten (54), einen Deutschen aus Bad Ischl. Dieser hatte sich bei der Wanderung vom Grundlsee zum Appelhaus (Stmk.) von ihr getrennt, war 60 Meter in den Tod gestürzt. Auch beim Traunstein starb ein Wanderer.

Der 54-jährige Ischler war am Sonntagvormittag mit seiner 49-jährigen Lebensgefährtin gegen 9.15 Uhr von Grundlsee aus auf dem Almbergweg zum Albert Appelhaus losmarschiert. In 1450 Metern Seehöhe trennte sich das Paar, weil der 54-jährige durch die so genannte „Schlüssellochhöhle“ klettern wollte.

Ehefrau schlug Alarm
Als er nicht am vereinbarten Treffpunkt auftauchte, wartete die Frau zunächst geduldig, schlug erst um 15.15 Uhr Alarm. Insgesamt 26 Helfer von der Höhlenrettung Steiermark/Oberösterreich, Bergrettungsdienst Ausseerland, Alpinpolizei Liezen, Feuerwehr Grundlsee sowie zwei Hubschrauber waren im Einsatz.

Über eine Geröllhalde gestürzt
Der 54-Jährige war entgegen seiner Ankündigung durch das „große Almbergloch“ geklettert und dabei etwa 10 Meter in die Tiefe gestürzt. Danach stürzte der Ischler weitere 50 Meter über eine Geröllhalde, erlag dort seinen Verletzungen, so Heinrich Kalss von der Bergrettung Ausseerland.

Sekundentod in der Kaltenbachwildnis
Ein Drama spielte sich Montagvormittag auch in der Kaltenbachwildnis am Fuß des Traunsteins ab: Ein 64-Jähriger aus Vorchdorf erlitt vor den Augen seiner Ehefrau einen Sekundentod. Auch ein nachkommender Arzt konnte den Wanderer nicht mehr reanimieren.

Christoph Gantner/ Kronen Zeitung

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