Fr, 21. September 2018

Küblböck vermisst

10.09.2018 18:12

Suche eingestellt, Familie „hofft auf Wunder“

Die kanadische Küstenwache hat die Suche nach dem in der Labradorsee vermissten deutschen Sänger Daniel Kaiser-Küblböck (siehe Video oben) am Montag eingestellt. Insgesamt vier Schiffe und zwei Flugzeuge hätten 80 Stunden lang eine Fläche von 1227 Quadrat-Seemeilen abgesucht, so ein Sprecher: „Leider wurde kein Anzeichen von Herrn Küblböck gefunden.“ Wegen der kurzen Überlebenszeit in dem kalten Wasser sei die schwere Entscheidung getroffen worden, die Suche einzustellen. Die Familie des deutschen Sängers hofft weiter „auf ein großes Wunder“.

„Wir denken mit all unserer Kraft und Liebe an Daniel und hoffen auf ein großes Wunder“, heißt es in einer Stellungnahme, die Angehörige und enge Freunde auf der Internetseite des 33-Jährigen veröffentlicht haben. „Wir bitten alle Medienvertreter von Anrufen und direkten Anfragen Abstand zu nehmen und Spekulationen keinen Raum zu lassen. Wir, die Familie, Angehörige und enge Freunde, sind tief bestürzt und haben derzeit keine Kraft, die Vorfälle zu kommentieren.“

Bohlen-Video sorgt für Aufregung
Am Montag hatte zudem ein eigentlich als Unterstützungsvideo gedachter Clip von Küblböcks ehemaligem Mentor Dieter Bohlen für Aufregung gesorgt. Im Video trägt Bohlen einen weißen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „BE ONE WITH THE OCEAN“, übersetzt: „Sei eins mit dem Ozean“.

Während Kreuzfahrt über Bord gegangen
Küblböck war am Sonntag während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York vor der kanadischen Insel Neufundland über Bord gegangen und wird seither vermisst. Die Unglücksstelle liegt nach Angaben der Küstenwache in der Labradorsee, etwa 200 Kilometer nördlich von Neufundland. Die Wassertemperatur beträgt laut dem Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises etwa 10,5 Grad.

Der 33-jährige Kaiser-Küblböck war im Jahr 2003 durch „Deutschland sucht den Superstar“ berühmt geworden, machte aber später weniger durch seine Musik als durch Auftritte in TV-Shows wie „Let‘s Dance“ und dem „Dschungelcamp“ von sich reden. Der Abstieg war schnell gefolgt.

 krone.at
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