31.08.2018 06:27

Kollision mit Meteorit

Alarm im Weltall: Leck in ISS mit Finger gestopft

Schrecksekunde auf der Internationalen Raumstation: In der Außenwand der ISS wurde ein Leck entdeckt, der Druck fiel ab. Der Deutsche Alexander Gerst „stopfte“ die kleine Öffnung kurzerhand mit seinem Finger, bevor sie mit Tape zugeklebt wurde. Nun wird nach einer dauerhaften Lösung für das Problem gesucht.

Das ungefähr zwei Millimeter kleine Loch entstand vermutlich durch eine Kollision mit einem winzigen Meteoriten. Obwohl die Öffnung so klein war, fiel der Druck in der ISS ab. Wie es auf der Twitterseite der Raumstation heißt, wurde die undichte Stelle am Mittwoch von Kontrolleuren auf der Erde, die in Houston und Moskau sitzen, entdeckt, während die ISS-Crew schlief.

Da keine akute Gefahr bestand, ließ man die Astronauten weiterschlafen, informierte sie jedoch sofort über das Leck, nachdem sie aufgewacht waren. Gerst deckte das Loch laut „Daily Mail“ zuerst mit seinem Finger ab, bevor es mit hitzebeständigem Kapton Tape zugeklebt wurde.

Suche nach dauerhafter Lösung
Nun ist die Crew gemeinsam mit den Mission Control Centern in Houston und Moskau auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung. Eine Möglichkeit ist, das Loch mit einem bestimmten Harz zuzukleben.

Um die Größe des Lecks veranschaulichen zu können, wurde ein Zahnstocher für ein Foto hingehalten.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Erste Stellungnahme
Bayern-Rückzug? Jetzt meldet sich Hoeneß zu Wort
Fußball International
Kontakt mit Jugendamt
Mutter getötet: Stich ging direkt durchs Herz
Niederösterreich
„Fast & Furious“-Drama
So gefährlich ist es am Arbeitsplatz Hollywood
Pop-Kultur
Asensio-Kreuzbandriss?
„Sind besorgt“: Real-Star droht monatelange Pause
Fußball International