So, 23. September 2018

Auf der Teichalm:

25.08.2018 09:00

Wanderwege für Hundebesitzer gesperrt

Nachdem es auf der Teichalm zuletzt vermehrt zu Zwischenfällen mit Weidevieh gekommen ist, hat ein Grundstücksbesitzer nun eine restriktive Maßnahme gesetzt: Per Tafel werden Wanderer, die einen Hund mitführen, ausgesperrt. Der Unmut der Berggeher ist groß, Schule dürfte das Verbot nicht machen.

„Welches Verbotsschild kommt denn bitte als nächstes? Schwammerlsuch-Verbot wegen einer Pilzvergiftung? Schwimmverbot im Teichalmsee wegen eines Badeunfalles?“ Dieter Reif aus Ilztal ist zornig. Deshalb, weil er kürzlich seine lange geplante Familienwanderung am markierten Alpenverein-Rundwanderweg von der Teichalm über den Heulantsch bis zur Sommeralm abbrechen musste. Der Grund: Ein Verbotsschild untersagt neuerdings das Mitführen von Hunden.

Alpenverein und Tourismus ist die Problematik bekannt: „Es hat in letzter Zeit vermehrt Vorfälle mit Hunden gegeben, wo Mensch oder Vierbeiner verletzt wurden. Offenbar ist das nun eine Reaktion des Grundstückbesitzers darauf“, sagt Chiara Fuchs vom Tourismusverband Naturpark Almenland.

Keine Nachahmung
Der betroffene Weidevieh-Halter war am Freitag für die „Krone“ leider nicht erreichbar. Der Forstbetrieb Mayr-Melnhof, zu dem weite Teile der Teichalm gehören, plant jedenfalls keine Nachahmung: „Wir haben ein gutes Einvernehmen mit Tourismus und Alpenverein und sehen beide Parteien als Partner“, betont Oberförster Gerhard Strobl.

Barbara Winkler
Barbara Winkler

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