So, 16. Dezember 2018

Hitze und kein Regen

07.08.2018 12:18

Bauern klagen über Dürreschäden in Rekordhöhe

Enorme Hitze und extreme Trockenheit setzen der österreichischen Landwirtschaft dramatisch zu. Laut einer Schätzung der Hagelversicherung belaufen sich die Dürreschäden bisher auf rund 210 Millionen Euro, davon 80 Millionen Euro beim Getreide und 130 Millionen beim Gründland. „Solche Dürreschäden gab es in Österreich noch nie“, erklärte der Agrarversicherer am Dienstag.

Das gesamte Dürre-Schadensausmaß hänge noch von der Entwicklung bei Herbstkulturen wie Soja, Mais oder Zuckerrüben ab. „In den letzten sechs Jahren traten vier Mal massive Dürreschäden auf“, so Hagelversicherungs-Chef Kurt Weinberger. „Wieder einmal sehen wir, welche fatalen Auswirkungen der Klimawandel auf das Wirtschaften in der freien Natur hat.“ Nicht nur die Landwirte seien von derartigen Wetterextremen betroffen, sondern es betreffe auch die Lebensmittelversorgungssicherheit Österreichs.

Bauern fehlt das Tierfutter
Im Norden und Westen von Österreich gab es von März bis August teilweise über 85 Prozent weniger Regen als im zehnjährigen Durchschnitt. Laut Metrologen war es der zweitwärmste Frühling der Messgeschichte. Die Getreidebauern verzeichneten heuer regional Ertragsausfälle. Durch die Hitze und Trockenheit wurde auch das Grünland in weiten Teilen Österreichs geschädigt. Den Bauern fehlt damit Tierfutter, das sie nun zukaufen müssen.

Die Hagelversicherung warnt im Zusammenhang mit dem Klimawandel auch vor dem weiteren Verbau von größeren Wiesen- und Ackerflächen in Österreich. Damit würde man wichtige CO2- und Wasserspeicher verlieren, was die Dürresituation zunehmend verschärfe.

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