So, 19. August 2018

Im Vorjahr zerstört

02.08.2018 16:09

Historisches Berghaus: Kein Ende nach 300 Jahren

Das historische Berghaus in der Walchen (Gemeinde Öblarn) wurde vor mehr als 300 Jahren errichtet - das schlimme Unwetter 2017 hat es in seinen Grundfesten erschüttert. Ein ganze Seitenfront wurde dabei weggerissen! Kaum zu glauben: Nach nur zwölf Monaten harter Arbeit ist der Wiederaufbau beinahe beendet.

Die Geschichten und die Bilder gingen durch die Medien: Eigentlich hätte am 5. August eine große Hochzeit im Berghaus stattfinden sollen. Wegen erster Unwetter wurde sie kurzfristig verlegt - ein Glück, denn das Hochwasser hätte wohl zu einer Katastrophe geführt. So gab es „nur“ riesigen materiellen Schaden.

„Uns war von Anfang an klar: Wenn es möglich ist, wird das Haus wieder aufgebaut“, sagt Martin Weichbold, Obmann der Alpenvereinssektion Öblarn. Zwei Wochen lang war das 1709 errichtete Gebäude am Ende des Walchengrabens nicht erreichbar, Pioniere des Bundesheeres mussten erst Brücken errichten. Bereits im Herbst war der Rohbau fertig und das Haus wieder dicht - „mit dem letzten Ziegelstein kam der erste Schnee“, sagt Weichbold.

„Wir haben jeden Tag Baustellenbetrieb“
Über den Winter gingen die Planungen weiter, in diesen Tagen beenden Installateure und Elektriker ihre Arbeit. „Wir haben jeden Tag Baustellenbetrieb“, sagt Weichbold, der selbst tatkräftig im Einsatz ist.

Etwa 300.000 Euro kostet der Wiederaufbau. Kräftige Unterstützung kam von einem internen Fonds des Alpenvereins und vom Katastrophenfonds des Landes, die Alpenvereinsmitglieder und zahlreiche andere Öblarner leisteten aber auch viel freiwillige Arbeit, damit das Selbstversorgerhaus wieder für Gäste offensteht.

Tag der offenen Tür steht bevor
Am 15. August findet ein Tag der offenen Tür statt: Nach der Messe um 11 Uhr kann das sanierte Berghaus besichtigt werden.

Jakob Traby
Jakob Traby

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