Di, 14. August 2018

Linzer Flughafen

02.08.2018 15:00

Urlaubszeit versetzt Bodenpersonal in Dauerstress

Mit dem Smartphone werden Fotos gemacht, die später an jene verschickt werden, die daheim bleiben. Andere haben im Café namens Check-Inn Platz genommen und genießen im Freien noch eine Zigarette und Kaffee. Während am Flughafen Linz Reisende auf den Abflug in den Urlaub warten, ist das Bodenpersonal im Dauerstress.

„Es ist viel los“, schnauft Steven Steiner, der das Gepäck und Vorfeld im Blick hat. „Wir haben zwischen sechs und fünfzehn Minuten Zeit, um ein Flugzeug zu reinigen“, so Claudia Rosenauer vom Reinigungsteam. „Ein Flieger, der am Boden steht, kostet Geld. Wir müssen schnell sein.“

172 Mitarbeiter im Einsatz
An den Bars, vor den Check-In-Schaltern und bei der Sicherheitskontrolle - an Spitzentagen in der Reisezeit wurlt es am Airport überall. „Jeder Handgriff muss einstudiert sein“, sagt Betriebsleiter Markus Kugler. 172 Mitarbeiter sind an solchen Tagen im Einsatz: Beschäftigte des Flughafens, vom Sicherheitsdienst G4S, der Austro-Control, des Zolls und im Duty-Free-Shop. Auch Robert Harrer hat es eilig: Mit 800 Litern Treibstoff pro Minute betankt der Skytanking-Verantwortliche ein Flugzeug.

Von Griechenland bis London
Korfu, Kreta, Rhodos, Mallorca, London, Burgas - die Ziele der Passagiere, die ab Linz fliegen, sind vielfältig. „Wir sind zum ersten Mal in Griechenland“, verraten Mario und Natalie Djudjik und Toni Teskera aus Steyr, die es nach Zakynthos verschlägt.

„Manchmal Fernweh“
„Da bekommt man manchmal schon Fernweh“, sagt Judith Hanel von Austrian Airlines. Auch das Angebot der Fluglinien ist bunt gemischt: von Laudamotion bis hin zu Eurowings und Small-Planet.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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