Di, 16. Oktober 2018

Schulterschluss

16.07.2018 15:51

Bürgermeister wehren sich gegen geplante Deponie

Nicht nur die Anrainer sind gegen eine geplante Bodenaushub- und Baurestemassedeponie im Lamingtal (Kapfenberg). Jetzt erfolgte der Schulterschluss der Gemeinden Kapfenberg, Bruck an der Mur und Tragöß-St. Katharein: Sie wollen sich gemeinsam „mit allen Mitteln“ gegen die Errichtung und den Betrieb der Deponie wehren. 

Nach Gesprächen zwischen den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden, Fritz Kratzer (Kapfenberg), Peter Koch (Bruck an der Mur) und Hubert Zinner (Tragöß-St. Katharein), ist man sich laut einer Presseaussendung einig, mit vereinten Kräften gegen die geplante Deponie vorzugehen. „Durch die entstehende Beeinträchtigung der Lebensqualität hinsichtlich der unzumutbaren Verkehrs-, Lärm- und Staubbelastung für die Bürgerinnen und Bürger ist es ein Muss sich hinter die Betroffenen zu stellen“, erklären Kratzer, Koch und Zinner unisono.

Bürger sollen Resolutionen unterzeichnen
Die Stadtgemeinde Kapfenberg, die im Verfahren Parteistellung hat, wird durch den Umwelt- und Abfallrechtsexperten Dieter Neger vertreten. Laut der Leiterin der Kapfenberger Baudirektion, Sabine Christian, gibt es mehrere fachliche Argumente mit massiven Einwendungen, um gegen das Projekt vorzugehen. In allen drei Gemeinden wurden auch Gemeinderatsbeschlüsse zu Resolutionen gefasst, die in den jeweiligen Gemeindeämtern für jedermann zur Unterzeichnung aufliegen.

Am Dienstag findet um 18.30 Uhr vor dem Rüsthaus in Arndorf eine öffentliche Informationsveranstaltung zur geplanten Deponie in Stegg statt.

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