150 Meter in die Tiefe

27-jähriger Bergsteiger in den Tod gestürzt

Steiermark
22.11.2009 11:56
Ein Bergsteiger ist am Samstag in der Obersteiermark abgestürzt und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten. Der 27-Jährige war mit einem Bekannten am Hirschkarlgrat in Richtung Grieskogel (Bezirk Leoben) unterwegs, als er in einer Schneerinne ausrutschte. Sein Bekannter holte Hilfe, doch für den Abgestürzten kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen.

Die beiden Bergsteiger wollten nach Angaben der Polizei den Rückweg vom Hirschkarlgrat abkürzen und nahmen einen Weg durch eine schneebedeckte Rinne. Nach rund 400 Metern war die Schneedecke gefroren, sodass der 27-Jährige ausrutschte. Sein Begleiter fand ihn 150 Meter weiter unten, konnte aber über sein Handy keine Hilfe holen, da an dieser Stelle kein Empfang war.

Beim Abstieg traf er einen Jäger, der ihn mit dem Auto mitnahm. Der Abgestürzte wurde vom Rettungshubschrauber schließlich mittels Seilbergung aus der Rinne geholt, doch der Flugrettungsarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

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