Di, 17. Juli 2018

Nerven liegen blank

12.06.2018 06:53

Eltern kämpfen gegen verlorenes Schuljahr

Alles ist wurscht, geht’s erst um die Wurst: Drei Wochen vor Schulschluss liegen bei vielen Eltern die Nerven blank. Wenn der Nachwuchs schwächelt, entscheidet sich jetzt, ob ein Schuljahr verloren ist und wiederholt werden muss. Die Aufstiegsklausel bleibt ein Reizthema. besser wird es erst mit der modularen Oberstufe.

Schuljuristin Birgit Schinnerl wird beim großen „Krone“-Schultelefon am kommenden Donnerstag wahrscheinlich wieder eine viel gefragte Expertin sein. „Wir wissen aus Erfahrung, dass sich viele Eltern speziell bei der Aufstiegsklausel nicht auskennen“, sagt Schinnerl.

Nicht genügend
Kurz gesagt kann man mit einem Nicht genügend im Zeugnis aufsteigen - wenn die Klassenkonferenz dazu die Berechtigung erteilt. „Wenn die anderen Noten lauter Genügend sind, muss natürlich hinterfragt werden, wie gut dann die Voraussetzungen im nächsten Schuljahr sind“, erläutert die Juristin die pädagogische Denkweise: „Mit zwei Nicht genügend kann man zur Wiederholungsprüfung antreten. Ist der Schüler dann  in einem Fach positiv, kann die Klausel angewandt werden.“

Modell in elf Schulen
Es ginge auch einfacher. In elf der 48 heimischen Gymnasien wird bereits das Modell der Neuen Oberstufe angewandt, bei dem die Schüler mehr Zeit haben. Man darf mit zwei Nicht genügend aufsteigen, hat zum Ausmerzen zwei Semester Zeit. Aber: Auch bei der neunten  Oberstufe muss jedes Nicht genügend ausgebessert werden, sonst darf man nicht zur Matura antreten, erklärt Schinnerl.

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