Geldbuße & Diversion:

Mäuse mit Klebefallen qualvoll getötet

Tirol
10.05.2018 11:01
Porträt von Anna Haselwanter
Von Anna Haselwanter

Ein 36-Jähriger musste sich am Mittwoch vor Gericht verantworten, weil er Mäuse mit Klebefallen gefangen hatte, welche für die Tiere einen langsamen und qualvollen Tod bedeuten.

Der in Innsbruck wohnhafte Chinese hatte so genannte Klebefallen aus China bestellt, weil die in Österreich handelsüblichen Fallen laut eigenen Angaben nicht gewirkt hatten. Die Mäuse seien demnach langsam und qualvoll verendet. Der Mann entschuldigte sich gestern für den Vorfall und erklärte, dass er diesbezüglich bisher kein Problembewusstsein hatte. Nun habe er aber daraus gelernt und würde es so nie wieder machen. Das Verfahren endete mit einer Diversion, einer Geldbuße in der Höhe von 1000 Euro und dem Hinweis des Richters, dass normale Fallen billiger gewesen wären.

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