Mo, 22. Oktober 2018

Nach Florida-Amoklauf

07.05.2018 10:25

Lehrer in Georgia dürfen jetzt Waffen tragen

Etwas mehr als zwei Monate nach dem blutigen Amoklauf an einer Highschool in Florida, bei dem 17 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt wurden, wird im US-Bundesstaat Georgia nun Realität, was Waffenbefürworter schon seit Langem fordern: Im Distrikt Laurens County hat die Schulbehörde im April die Bewaffnung von Lehrern genehmigt.

In dem ländlichen Bezirk, in dem es zwei Highschools gibt, wird es ausgewählten Schulmitarbeitern und Lehrpersonal künftig erlaubt sein, Waffen zu tragen. Laut Angaben des obersten Repräsentanten der Schulbehörde von Laurens County, Dan Brigman, werden nicht alle Lehrer bewaffnet sein, noch werden sie die Schusswaffen offen tragen.

Jene Lehrer und sonstiges Personal, das künftig Waffen trage, tue das auf freiwilliger Basis und werde - in Zusammenarbeit mit dem Sheriff-Büro - entsprechend geschult, so Brigman. Im Sheriff-Büro verweist man aber darauf, dass man eigentlich nicht will, dass, was eigentlich Aufgabe der Polizei ist, an den Lehrern hängen bleibt. „Ich korrigiere keine Tests und Lehrer sollten keine Waffen tragen“, bringt es ein Polizist auf den Punkt.

Nach mehreren Amokläufen an US-Schulen haben in den vergangenen Monaten mehrere Bundesstaaten - unter anderem Alabama, Arizona, Indiana, Kentucky, Ohio, Oklahoma, South Carolina, Tennessee und Washington - parlamentarische Initiativen gestartet, um Lehrern das Tragen von Waffen im Unterricht zu erlauben.

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