Mi, 22. August 2018

Meteor-Schauer

19.04.2018 07:01

Lyriden sind da: Es regnet wieder Sternschnuppen

Wer in den nächsten Tagen in den Nachthimmel schaut, der kann möglicherweise einen seiner sehnlichsten Wünsche loswerden. Denn: Noch bis zum 25. April ist der Sternschnuppen-Strom der sogenannten Lyriden zu sehen, der seinen Höhepunkt in der Nacht von Sonntag auf Montag erreichen wird. Experten rechnen mit bis zu 20 Meteoriden pro Stunde.

Weil aufgrund des schönen Wetters der Himmel klar sein dürfte, das Maximum der Lyriden heuer bei zunehmendem Halbmond stattfindet und der Erdtrabant zudem um 3 Uhr früh untergeht - also genau zu dem Zeitpunkt, wenn das Sternbild Leier am Horizont aufsteigt -, stehen die Chancen für Sichtungen ziemlich gut, so Experten.

Im Sternbild Leier zu beobachten
Zu sehen ist der Sternschnuppen-Regen am ganzen Nachthimmel, so es das Wetter zulässt. Zur Beobachtung sollte man am besten einen möglichst dunklen Ort jenseits von Großstadtlichtern aufsuchen. Die beste Chance, eine Sternschnuppe der Lyriden zu erspähen, besteht in den frühen Morgenstunden, wenn das Sternbild Leier (Lyra), von dem sie zu kommen scheinen, hoch am Himmel in südlicher Richtung zu sehen ist.

Stammen aus Schweif von Komet Thatcher
Sternschnuppen sind Meteroide (Teilchen aus Staub und Gestein), die beim Eindringen in die Erdatmosphäre verglühen. Die Lyriden sind der wohl schon am längsten bekannte Sternschnuppen-Strom. Sie stammen vom Schweif des Kometen Thatcher. Dessen Staubpartikel treffen mit rund 175.000 Stundenkilometern auf die Erdatmosphäre, verglühen dort und sorgen so für die Entstehung der Sternschnuppen.

Wünsch dir was!
Im volkstümlichen Aberglauben hat jemand, der eine Sternschnuppe am Nachthimmel sieht, einen Wunsch frei, der angeblich in Erfüllung geht. Der Wunsch muss allerdings rasch formuliert sein, denn nach maximal einer Sekunde ist die Sternschnuppe verglüht. Wichtig ist außerdem, dass man niemand anderem von dem Wunsch erzählt, denn sonst geht dieser nicht in Erfüllung.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder

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