Mi, 12. Dezember 2018

Duell der „Nachbarn“

30.03.2018 15:03

Austria-Hoffnung vor letztem Quartal lebt noch

Die Austria startet mit einer klaren Ansage ins letzte Meisterschaftsviertel der Fußball-Bundesliga. Wollen die Wiener den Sprung in den Europacup noch schaffen, müssen in den neun ausständigen Saisonrunden vor allem Siege her. Der Startschuss dazu soll das Heimspiel gegen Altach am Karsamstag (18.30 Uhr) fallen. Die Vorarlberger liegen als Tabellenachter unmittelbar hinter der Austria. „Solange es rechnerisch möglich ist, muss man daran glauben“, umriss Trainer Thomas Letsch das Motto der Austria. 

Zehn Zähler auf Rang vier, neun auf Rang fünf, der noch reichen könnte - die Favoritner müssen schon fast ein violettes Wunder schaffen, um den Einzug in die Europa-League-Qualifikation zu schaffen. Zu Hause gelangen der Austria zuletzt Zu-Null-Siege gegen die Nachzügler WAC und St. Pölten, ehe es auswärts gegen Salzburg ein 0:5 setzte.

Die nach der herben Niederlage folgende Schelte von Sportdirektor Franz Wohlfahrt („Einige sind mit dem Kopf nicht mehr dabei“) wollen die Austrianer verarbeitet haben. „Wenn die Dinge nicht optimal laufen, muss man das intern ansprechen“, sagte Letsch. Wohlfahrt habe das Recht, seine Sichtweise und Kritik einzubringen. An Motivation mangle es seiner Mannschaft aber nicht, hielt Letsch fest. „Es wäre schlimm, wenn es so wäre.“

Statistisch spricht nichts für Austria-Aufholjagd
Zu oft auf die Tabelle schauen sollen die Austrianer dennoch nicht. „Das hat keinen Sinn“, bekräftigte Letsch. „Aber wir wollen dieses Quartal nutzen“, hielt er gleichsam fest. Statistisch spricht nicht allzu viel für die Austria. Seit 1995 blieben die Violetten zehnmal auf ihrem Rang nach 27 Runden, siebenmal verschlechterten sie sich und nur fünfmal machten sie Boden gut, aber nur zweimal um zwei Plätze.

Altach siegeshungrig
Auch Altach darf sich nur noch geringe Hoffnungen machen, wie im Vorjahr die Qualifikation für einen internationalen Bewerb zu schaffen. Trainer Klaus Schmidt fliegt mit seinem Team dennoch siegeshungrig nach Wien. „Ich hoffe auf einen guten Start ins vierte Viertel. Wir möchten gegen die Austria die drei Punkte einfahren“, kündigte der Steirer an. Kapitän Philipp Netzer bekräftigte: „Wir haben eine relativ gute Bilanz gegen die Austria, von daher wird es ein offenes Spiel werden.“ Aus den jüngsten sechs Duellen holte Altach gegen die Austria vier Siege bei nur einer Niederlage.

Mit viel Selbstvertrauen ausgestattet dürfte Mathias Honsak sein. Die Salzburg-Leihgabe traf beim 2:0 von Österreichs U21-Team in der EM-Qualifikation gegen Mazedonien doppelt. Im Angriff müssen die Vorarlberger jedoch auf den gesperrten Louis Ngwat-Mahop verzichten. Routinier Hannes Aigner steht als Ersatz ebenso parat wie Adrian Grbic. Netzer gab die Marschroute für die kommenden neun Runden vor: „Wir wollen bessere Leistungen zeigen als in den letzten Wochen.Wir wissen, wir können es besser. Wir haben einige verletzte Spieler, das hilft uns in dieser Situation nicht. Aber der eine oder andere wird zurückkommen.“

Prokop fehlt
Bei der Austria fehlt Dominik Prokop, der sich beim Aufwärmen vor dem U21-Länderspiel eine Adduktorenblessur zugezogen hat. Der Mittelfeldmann soll kommende Woche gegen Sturm Graz wieder dabei sein. Noch nicht im Kader steht auch Alexander Grünwald. Der Kapitän absolvierte Donnerstag nach langer Pause infolge einer schweren Knieverletzung sein Comeback bei den Austria Amateuren in der Regionalliga Ost. Nach einer Halbzeit ging Grünwald wieder vom Feld. Letsch will den 28-Jährigen „langsam an die Wettkampfpraxis heranführen“.

FK Austria Wien - SCR Altach
Wien, Ernst-Happel-Stadion, 18.30 Uhr, SR Schüttengruber. Bisherige Saisonergebnisse: 0:3 (a), 2:0 (h), 0:1 (a).

Mögliche Aufstellungen
Austria: Pentz - Klein, Madl, Borkovic, Stangl - Serbest - Venuto, De Paula, Holzhauser, Pires - Monschein
Ersatz: Hadzikic - Gluhakovic, Ruan, Salamon, Fitz, Alhassan, Friesenbichler
Es fehlen: Prokop (Adduktoren), Grünwald (im Mannschaftstraining), Westermann, Almer, Martschinko (alle im Aufbautraining)

Altach: Kobras - Lienhart, Zech, Netzer, Schreiner - Oum Gouet, Salomon - Gebauer, S. Nutz, Honsak - Grbic
Ersatz: Lukse - Janeczek, L. Nussbaumer, Otubanjo, Müller, Aigner
Es fehlen: Ngwat-Mahop (gesperrt), Zwischenbrugger (Schlüsselbeinbruch), Prokopic (Achillessehnenprobleme), Meilinger (muskuläre Probleme), Dobras, Piesinger (beide rekonvaleszent)

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