Obdachlosen-Mord

DNA-Treffer führt zu Ex-Zimmerkollegen in Innsbrucker Heim

Tirol
23.10.2009 10:24
Im Fall rund um die mutmaßliche Ermordung eines Obdachlosen in einem Innsbrucker Heim ist jetzt ein Verdächtiger nach Österreich ausgeliefert worden. Das bestätigte Staatsanwalt Wilfried Siegele am Freitag. Der Deutsche stammt ebenfalls aus dem Obdachlosenmilieu.

Zu dem Verbrechen war es Ende Mai in einem Heim im Stadtteil Pradl gekommen. Dass der 53-Jährige Deutsche ermordet worden sein könnte, stellte sich erst bei der Obduktion des Obdachlosen heraus, als am Hals des Opfers Würgemale entdeckt wurden. Das erschwerte die Spurensicherung am Tatort erheblich.

Dennoch gelang es den Beamten des Landeskriminalamtes, eine DNA-Spur zu sichern. Ein Treffer, wie die Analyse fünf Wochen später ergab. Die DNA stammte von einem zeitweiligen Zimmergenossen des Toten.

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