Überschwemmungsgefahr

Für Schloss dürfen fünf Biber getötet werden

Für fünf Biber in Gallspach sind die letzten Tage ihres Lebens angebrochen. Die Tiere bringen durch ihre Dämme das Wasserschloss in Gefahr – und auch das Ortszentrum soll so vor einer Überschwemmung bewahrt werden. Obwohl der Biber unter Naturschutz steht, gäbe es dort keine andere Lösung.

Das Wasserschloss in Gallspach steht auf Holzpfählen in Teichen. Darin wohnen Biber und sorgen mit Dämmen für Ärger. Denn durch das Aufstauen des Bachs, der die Teiche speist, sinkt der Wasserspiegel, die Pfähle kommen an die Luft und sind dadurch von Fäulnis bedroht. Die Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen hat deshalb eine Ausnahmebewilligung für die „Vergrämung“, sprich, das Fangen und Töten von maximal fünf Bibern, erteilt – umzusetzen bis 31. März 2018.

„Biber-Jagd“ beginnt erst
Begleitend muss der Schlossbesitzer Maßnahmen treffen, dass sich keine neue Biberfamilie ansiedelt. „Ein Teil davon, Zäune und Gitter, wurde errichtet. Der Rest kommt nächste Woche, und auch die Biber müssen erst gefangen werden“, weiß Ortschef Dieter Lang (FP). Er versteht die Aufregung einiger Naturschützer nicht: „Experten haben das so entschieden. Es bringt nicht nur dem Schloss etwas, sondern auch unser Zentrum könnte so vor Überschwemmung bewahrt werden.“

Auch Umweltanwalt sieht keine andere Möglichkeit
Sogar Umweltanwalt Martin Donat sieht keine andere Chance: „Die Gesamtpopulation ist deshalb nicht gefährdet und dort geht es eben nicht anders.“

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