Spielfelder Grenzpolizisten hatten am Freitag gegen 15.30 Uhr einen slowenischen Tieflader, auf dem ein Bagger stand, kontrolliert. Die Baumaschine war in Dortmund als gestohlen gemeldet worden. So wie auch ein weiterer Bagger, der nur 40 Minuten später am Grenzübergang sichergestellt wurde.
"Chauffeure trifft keine Schuld"
"Die Chauffeure und den slowenischen Spediteur, bei dem sie beschäftigt sind, trifft keine Schuld. Sie haben nur einen alltäglichen Auftrag ausgeführt", so ein ermittelnder Beamter. Dieser Auftrag lautete, fünf angeblich legal gekaufte Bagger in Deutschland abzuholen und nach Bosnien zu bringen. "Die Frachtpapiere waren in Ordnung, doch die Kaufverträge gefälscht."
Die von der Exekutive alarmierten kroatischen Kollegen konnten noch rechtzeitig reagieren und einen dritten Bagger sicherstellen. Nach zwei Baumaschinen wird noch gefahndet.
von Peter Riedler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at









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