Mo, 16. Juli 2018

Vergabe-Verfahren:

15.03.2018 06:00

Neuer Fiaker-Terminal wandert direkt vor den Dom

Vieles anders für unsere Fiaker: Derzeit laufen ja die Umbauarbeiten am Residenzplatz, der neu gepflastert wird. Dabei entsteht an der Nordseite des Doms ein „Terminal“ für die Kutschen-Gespanne mit Abwasser-Leitung und Tränke. Die Konzessionen werden erstmals auf fünf Jahre ausgeschrieben – das sorgt für Unmut.

Erstmals mussten von der Stadt die 14 Lizenzen ausgeschrieben werden, nachdem ein Wiener Unternehmer den Weg über die Volksanwaltschaft gesucht hat. Der Vorwurf: Seit 1999 wurden die 14 Stellplätze per zivilrechtlicher Vereinbarung an die acht Unternehmer vergeben. Eine Konzession konnte somit dem Wiener Bewerber mangels freier Stellplätze nicht zugewiesen werden.

Daher ist eine Ausschreibung nötig. Einen entsprechenden Amtsbericht hat Bürgermeister Harald Preuner bereits erlassen. Noch im Frühjahr soll es eine Entscheidung geben.

Die Fiaker-Unternehmer sehen das Ausschreibungs-Verfahren gelassen, einzig: Die Lizenzen werden auf fünf Jahre befristet. „Das macht es für die Betreiber schwierig zu planen, gerade wenn es um nötige Investitionen wie Fuhrwerke oder Stallungen geht“, bemerkt Franz Winter, Obmann der „Ersten Salzburger Fiaker Vereinigung“ – also jener Institution, die sich für alle Fiaker um Aus- und Weiterbildung der Kutscher, Vorbereitung auf die Lenkerprüfung, Festlegung der Preise für die Fahrten, die  Reinigung der benutzten Straßen entlang der Routen sowie die Betreuung des Stellplatzes am Residenzplatz kümmert. Winter: „Wir ziehen alle an einem Strang, nur so funktioniert das Geschäft. Daran müssen sich letztlich eh alle halten.“

Besonderes Augenmerk gilt künftig dem neuen Fiaker-Terminal: Der wandert von der Residenz zur Nordseite des Doms, wo die Pferde schon bisher im Sommer im Schatten standen. Mit Wasseranschluss, Abwasserleitung und damit geringerer Geruchsbelästigung.

Max Grill
Max Grill

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