"Steirische Pflegeeinrichtungen brauchen dringend Fachkräfte - und gleichzeitig gibt es einen Höchststand an Arbeitslosen", begründete am Mittwoch der steirische Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser (SPÖ) den Regierungsbeschluss, der nun umgesetzt wird.
Land trägt 29 Prozent der Kosten
Die Gesamtkosten für das bis 2011 anberaumte Projekt betragen 1,2 Millionen Euro, wovon das Land 29 Prozent, das AMS 22 Prozent und die Unternehmen 49 Prozent tragen. Zusätzlich übernimmt das AMS das Schulungsarbeitslosengeld für die Teilnehmenden in der Höhe von 2 Millionen Euro.
Je nach individuellen Fähigkeiten werden die Teilnehmenden zu Pflegehelfern, Fach- bzw. Diplomsozialbetreuern mit der Spezialisierung Altenhelfer sowie zu Heimhelfern ausgebildet. "Diese Menschen bekommen nach erfolgreicher Qualifizierung einen Arbeitsplatz", garantierte Schrittwieser.
AMS Steiermark-Chef Karl Heinz Snobe unterstrich diese Einschätzung und meinte, dass sich die Sozial- und Pflege-Branche relativ krisenfest erwiesen habe und auch in Phasen des wirtschaftlichen Abschwungs Bedarf melde.










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