Für die meisten Heranwachsenden ist die Familie ein Ort der Zuflucht und des Schutzes, für Sabine K. fingen die Probleme daheim erst an. Schreie, Schläge, Psychoterror – so soll der Alltag der Schülerin ausgesehen haben, berichten jedenfalls Nachbarn. Und auch der leibliche Vater Sabines, der nicht mit seiner Ex-Frau in einem Haushalt lebt, kennt viele Horror-Geschichten: „Aber am schlimmsten für mich ist, dass ihre Mutter zwei Wochen lang nicht ein einziges Mal bei ihrer schwerstverletzten Tochter im Krankenhaus war.“
Der Tod siegte
Am Donnerstag hatte der Kampf des Mädchens gegen das Leben und der der Ärzte gegen den Tod ein Ende. Sabine verstarb um 12.10 Uhr in ihrem Krankenbett. Freitag versammelten sich die Bewohner, Freunde und Verwandte (Mutter fehlte) des Mädchens zu einer kleinen Trauerfeier an der Unglücksstelle. Mit Kerzen und Plüschtieren, eine Freundin schrieb ins Kondolenzbuch: „Wir werden dich niemals vergessen!“










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.