Tragödie bei Rallye

Rennfahrer: “Ich war einfach viel zu schnell”

Steiermark
22.09.2009 17:01
"Dass da was Furchtbares passiert sein muss, hab' ich erst gemerkt, als ich aus meinem Wagen ausgestiegen bin – ich hab' die Menschen beim Unfall gar nicht gesehen", sagt jener 50-jährige Rennfahrer aus der Obersteiermark, der beim Bergrennen-Training in St. Agatha (OÖ) eine halbe Familie ausgelöscht hat. Er steht unter Schock.

"Seine Aussagen decken sich auch mit den Erkenntnissen der Spurensicherung und den Zeugenaussagen", bestätigt die Polizei nach der Einvernahme des Rennfahrers.

Mit 180 km/h Grip verloren
Wie er angab, sei er zu schnell unterwegs gewesen – vermutlich mit etwa 180 km/h habe er am Fahrbahnrand den Grip verloren, wollte auf die Straße zurücklenken. Als die übersteuerten Räder wieder griffen, schoss sein 620-PS-Ford über eine Wiese, hob an der Böschung eines Güterweges ab und flog in mehr als eineinhalb Metern Höhe unlenkbar auf eine Menschengruppe zu.

Bordkamera filmte Unfall
Die Bordkamera filmte die schrecklichen Sekunden, in denen Bianca D. (34) und ihre Tochter Sabrina (13) tödlich sowie Josef D. (40) und Sohn Patrick (9) aus Hutthurm/Passau schwerst verletzt wurden. "Ich hab' nur mitgekriegt, dass ich hoch und weit flieg', aber nicht, dass mein Auto Menschen trifft", so der Rennfahrer.

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