Fr, 20. Juli 2018

UKH Klagenfurt

23.01.2018 22:18

Neue Ellbogenambulanz

Das Klagenfurter AUVA-Unfallkrankenhaus betreibt die erste Kärntner Spezialambulanz für Ellbogenverletzungen – ein Meilenstein in der medizinischen Versorgung des Landes.

Für beinahe jedes Gelenk gibt es Spezialambulanzen. Ellbogenverletzungen waren lange unterversorgt“, erklärt UKH-Chirurg Martin Treven: „Die lang bewährte Behandlungsmethode von Ellbogenfrakturen war eine wochenlange Gipsruhigstellung. Da Bänderverletzungen nicht ausreichend behandelt werden konnten, kam es oft zu Einsteifungen des Gelenks. Und genau hier setzte die Forschung an.“Die Ergebnisse einer europaweiten Forschung waren neue Erkenntnisse im Bereich Behandlung, Therapie sowie die Einrichtung eigener Ellbogenambulanzen.

Hunderte Frakturen in Klagenfurt
Da allein in Klagenfurt jährlich Hunderte Ellbogenfrakturen behandelt werden, entschloss sich das UKH im Sommer 2017 dazu, die erste Kärntner Ellbogen-Spezialambulanz einzurichten. Treven besuchte daraufhin Ellbogen-Spezialisten in Deutschland, um die neuen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten für dieses funktionell wichtige und komplizierte Gelenk auch im UKH in Klagenfurt anbieten zu können.

Neue Implantate und Glasfasertechnologie
„Der große Unterschied zu früher ist, dass Ellbogenfrakturen nach Operationen nicht mehr gegipst, sondern durch Schienen stabilisiert werden. Dadurch können auch Bänderverletzungen viel schneller therapiert werden“, so Treven: „Neue Implantate und Bandrekonstruktionen aus Glasfaser ermöglichen, dass Patienten zudem bereits wenige Tage nach der OP mit der Physiotherapie beginnen können.“

Alexander Schwab, Kärntner Krone

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