"So extrem war's noch nie", entfuhr es Katastrophenschutzreferent Franz Voves (SPÖ) angesichts der riesigen Schadens-Dimension. Mit mindestens 80 Millionen Euro wird gerechnet, elf Millionen Euro fehlen dem Land allerdings noch zur groben Schadensabdeckung.
"Prestigebauten" auf lange Bank geschoben
Woher das Geld kommen soll, darüber müssen sich die Landesregierer in den nächsten Wochen die Köpfe zerbrechen. Spätestens bei einer Budgetklausur im Oktober sollen die Lösungsvorschläge aber am Tisch sein. Finanzlandesrat Christian Buchmann (ÖVP) hat schon den ersten (durchaus vernünftigen): Geplante "Luxusprojekte" des Landes – etwa "Prestigebauten" – könnten bis auf Weiteres auf die lange Bank geschoben werden. Denn alleine ein angedachtes "Flut-Schutz-Programm" verschlingt die stolze Summe von 200 Millionen Euro. Sparen ist also das Gebot der Stunde!
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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