"Es war toll"

Sturm-Trio nutzte Graz-Heimvorteil voll aus

Steiermark
06.09.2009 16:21
Mit Andreas Hölzl (24), Jakob Jantscher (20) und Daniel Beichler (20, im Bild mit Marc Janko) hat Teamchef Dietmar Constantini am Samstagabend in der Startelf gegen die Färöer gleich drei Mittelfeldspielern von Sturm Graz sein Vertrauen geschenkt. Das junge und dynamische Trio wusste den Heimvorteil auf dem Rasen der Grazer UPC-Arena perfekt zu nutzen und bereitete alle drei Treffer der Österreicher beim 3:1-Erfolg in der WM-Qualifikation mustergültig vor.

"Es war toll, im eigenen Stadion ein Länderspiel bestreiten zu dürfen", meinte Jakob Jantscher, der in seinem dritten Ländermatch nach nicht einmal einer Minute von seiner linken Seite die Flanke zum Führungstreffer durch einen Kopfball von Stefan Maierhofer (1.) gab. "Ich bin zufrieden, es war ein wichtiger Sieg, aber eigentlich hätten wir noch mehr Tore schießen und höher gewinnen müssen", fügte der beidbeinige 20-Jährige hinzu.

Beichler: "Hinreißender Offensivfußball"
Beim zweiten Treffer der Truppe von Dietmar Constantini standen dann Jantschers zwei Sturm-Club-Kollegen auf der rechten Seite im Mittelpunkt. Nach schönem Pass von Anreas Hölzl zog Daniel Beichler in den Strafraum, seinen Querpass verwertete Kapitän Marc Janko aus kurzer Distanz zum 2:0 (16.). "Vor allem in der ersten Spielhälfte haben wir einen hinreißenden Offensivfußball gezeigt", war der so wie Jantscher 20-jährige Beichler mit den ersten 45 Minuten vollauf zufrieden.

"Nach der Pause haben wir aber leider nachgelassen. Was uns noch zu einem Klasseteam fehlt, ist, das Niveau zu halten", gab Beichler zu bedenken. Stattdessen hätte man "weiter drauflosspielen müssen wie in der Anfangsphase". "Aber wir haben mehr als verdient gewonnen, die drei Punkte waren sehr wichtig", so Beichler, der sein zweites Spiel im ÖFB-A-Team bestritt.

Hölz: "Das 1:0 war sehr wichtig"
Das 3:0 (59.) resultierte dann aus einem Elfmeter, den Hölzl, der von Atli Gregersen im Strafraum gelegt wurde, herausgeholt und von Janko verwertet wurde. Der 24-jährige Hölzl, der in sieben Länderspielen zweimal getroffen hat, betonte wie seine Kollegen und Teamchef Constantini, dass das frühe 1:0 die Aufgabe extrem erleichtert habe. "Das war sehr wichtig, denn dann ist der Ball gelaufen, dann ist uns einiges gelungen."

Constantini habe Hölzl und Co. mit auf den Weg gegeben, "dass wir keine Angst vor dem Gegner haben sollen". Das hat das junge ÖFB-Team dann mit einem selbstbewussten Auftritt auch umgesetzt. "Die ganze Mannschaft hat voll überzeugt. Am Mittwoch gegen Rumänien können wir genauso mithalten wie gegen Serbien (0:1, Anm.)", ist sich Hölzl vor dem Flug am Dienstag nach Bukarest sicher.

Sturm-Coach darf stolz sein
Sturm-Trainer Franco Foda wird die Auftritte seiner Schützlinge in ihrem "Wohnzimmer" mit Genugtuung und Zufriedenheit verfolgt haben. Auch in der Liga läuft es für die Grazer hervorragend, nach fünf Partien hält man bei vier Siegen und einer Niederlage, mit einem Spiel weniger und nur einem Punkt Rückstand auf Salzburg und Austria ist man sogar "heimlicher Tabellenführer". Im Europacup sorgt Sturm ebenfalls für Furore. In der Qualifikation zur Europa League schaltete die Foda-Truppe Siroki Brijeg, OFK Petrovac und Metallist Charkow aus, in der Gruppenphase trifft man nun in Pool F auf Panathinaikos Athen, Galatasaray Istanbul und Dinamo Bukarest.

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