Der Geflüchtete hatte die Gitterstäbe des Fensters verbogen und sich ins Freie gezwängt. Wie genau er das angestellt hat, ist nicht bekannt. "Wir werden jetzt wohl mit der Justiz über bessere Maßnahmen zur Sicherung sprechen müssen", meinte der Leiter der Grazer Klinik.
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Im Februar für Großeinsatz gesorgt
Der 54-jährige Obersteirer hatte sich im vergangenen Februar in St. Marein im Mürztal in einem Haus verschanzt und behauptet, er habe eine deutsche Autostopperin als Geisel. Als die "Cobra" nach 20 Stunden das Gebäude stürmte, stellte sich heraus, dass der "Geiselnehmer" allein war. Als Waffen hatte er lediglich einige Flaschen Benzin sowie einen Stock mit einer untauglich befestigten Messerklinge gehabt. Das ganze Unternehmen konnte damals unblutig beendet werden.
Hinweise auf den Auenthaltsort des Flüchtigen werden von der Polizei unter der Telefonnummer 059133/60-3333 entgegengenommen.
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