Im Oktober 2008 waren bereits 150 Kündigungen erfolgt, ab Jänner war die gesamte Belegschaft auf Kurzarbeit geschickt worden, die bis Mitte Juli geplant ist. Wegen "besonderer wirtschaftlicher Gründe" habe man nun parallel zur Kurzarbeitsvereinbarung, die eigentlich einen Kündigungsschutz beinhaltet, den neuerlichen Personal-Abbau verhandelt, erklärte Konzern-Sprecher Kahlert.
"Weiter verschärfte Situation in Autoindustrie"
Grund für die Maßnahme sei "die schwache Auftragslage und die in den letzten Wochen weiter verschärfte Situation in der Autoindustrie", so der Sprecher. Es seien einvernehmliche Auflösungen der Arbeitsverträge sowie freiwillige Abfertigungen angeboten worden, zusätzlich würden der Eintritt in eine Arbeitsstiftung, Umschulungen und Weiterbildungen offeriert.
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