Die Alouette-III-Hubschrauber gingen in den vergangenen Wochen nicht nur wegen Erkundungsflügen und Lawinenabsprengungen von Aigen im Ennstal aus in die Luft. Heuer galt es auch - im wahrsten Sinne des Wortes - Leben zu retten.
"Radmer, Gstatterboden und andere Ortschaften waren ja von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt mussten wir 306 Menschen und acht Tonnen Versorgungsgüter - vom Medikament bis zum Brot - transportieren", zieht der steirische Heeressprecher Gerhard Schweiger eine erste Bilanz.
"Blicken Schneeschmelze mit Bangen entgegen"
Der Experte rechnet damit, dass die Einsatzserie vor allem im Hochgebirge noch andauern wird. Darüberhinaus sieht er bereits das nächste Problem auf die Steirer zukommen: "Der heurigen Schneeschmelze blicken wir mit Bangen entgegen. Wir können nur hoffen, dass es nicht gleichzeitig warm wird und zu regnen beginnt..."
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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